Das Buch Weltentraum von Nikolaus Fahrner wird immer einen Ehrenplatz in meiner Buchhistorie einnehmen. Schließlich ist es das erste Selfpublishing-Buch, das ich je gelesen habe. Und es ist gar nicht mal so schlecht. Trifft zumindest auf die Geschichte zu. In die Ausarbeitung derselben hätte der Autor aber gerne etwas mehr Energie investieren können. Jonathan darf ein neues Computerspielsystem testen. Mithilfe eines Helms und einer VR-Brille taucht er tiefer in virtuelle Welten ein, als es ein Spiel jemals zuvor ermöglicht hatte. Natürlich hat das Folgen: Jonathan vernachlässigt zunehmend die wirkliche Welt und kann zudem immer weniger zwischen Virtualität und Realität unterscheiden. Insbesondere die Frage, was eigentlichweiterlesen →

Totale Immersion bedeutet, sich in einer künstlichen Welt aufzuhalten, deren Künstlichkeit nicht wahrnehmbar ist. Die Matrix aus dem gleichnamigen Film ist so eine totale Immersion, auch in eXistenZ wird sie gezeigt. Was beide Filme gemeinsam haben: Menschen nehmen die Künstlichkeit der Welt zwar selbst nicht wahr, Immersion ist total, doch sind die technischen (Stuhl, Stecker, Operator samt Riesenrechner) bzw. biomechanischen (Cocon, Biopods) Hilfsmittel von außen deutlich sichtbar. Für Dritte ist also vollkommen klar, ob sich das Gegenüber in der Matrix bzw. in der Spielwelt von eXistenZ befindet oder nicht. Aktueller Stand sind HMD – Head Mounted Displays, deren Immersionsspielraum auf optische und akustische Signale beschränktweiterlesen →