Totale Immersion

Totale Immersion

Totale Immersion bedeutet, sich in einer künstlichen Welt aufzuhalten, deren Künstlichkeit nicht wahrnehmbar ist. Die Matrix aus dem gleichnamigen Film ist so eine totale Immersion, auch in eXistenZ wird sie gezeigt. Was beide Filme gemeinsam haben: Menschen nehmen die Künstlichkeit der Welt zwar selbst nicht wahr, Immersion ist total, doch sind die technischen (Stuhl, Stecker, Operator samt Riesenrechner) bzw. biomechanischen (Cocon, Biopods) Hilfsmittel von außen deutlich sichtbar. Für Dritte ist also vollkommen klar, ob sich das Gegenüber in der Matrix bzw. in der Spielwelt von eXistenZ befindet oder nicht.

Aktueller Stand sind HMD – Head Mounted Displays, deren Immersionsspielraum auf optische und akustische Signale beschränkt ist. Sichtbar sind diese Gerät allerdings ebenfalls und erinnern wie die HMD von Sensics stark an Science-Fiction-Filme:

Head Mounted Display von Sensics. Foto: sensics.com
Head Mounted Display von Sensics – mehr Sci-Fi als Immersion. Noch. Foto: sensics.com

NVIDIA hat vor kurzem ebenfalls ein neues Modell vorgestellt, das schon etwas schlanker daherkommt.


Die Google Glasses gehen hier schon ziemlich weit. Sieht immernoch ziemlich nerdy aus, aber wenn wir ehrlich sind – zwischen Glassholes und den Geeks mit Sensics-Bildschirmen liegen Welten in Sachen Sinn für Mode. Allerdings ist das Anwendungsgebiet ein komplett anderes. Bei Google Glass handelt es sich um Augmented Reality, nicht um Virtual Reality.

Die Utopie in Sachen totale Immersion wäre eine Matrix oder andere künstliche Welt, in die man mithilfe von für Anwender und Beobachter nicht (direkt) wahrnehmbarer technischer Mittel eintauchen kann. Kontaktlinsen oder Mikrochips beispielsweise.

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